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Dorothee-Sölle-Haus
(früher: Gemeindezentrum)
Zur Geschichte des Gemeindezentrums
Ostern 1968 weihte die Gemeinde Marienfelde ein provisorisches Gemeindezentrum im entstehenden Neubaugebiet ein. Es war das erste „öffentliche“ Gebäude in der Nachbarschaft und wurde entsprechend genutzt. Es gab bis zu 50 Termine in der Woche. Neben kirchlichen Veranstaltungen stand das Haus auch Mieterräten, der Bürgerinitiative Marienfelde und anderen Gruppen zur Verfügung.
Es wurde zusehends zu klein, so begann 1970 der Gemeindekirchenrat, bzw. seine Baukommission mit der Planung eines Neubaus. Bald wurde klar, daß das provisorische Haus nicht ersetzt, sondern nur ergänzt werden konnte. In das Raumprogramm wurde das alte Haus als Kinderhaus aufgenommen. Nach einem Architektenwettbewerb entschied sich der Gemeindekirchenrat, den Architekten Heinz E. Hoffmann mit der Planung zu beauftragen.
In vielen Versammlungen diskutierte die Gemeinde die Entwürfe. Am 4. November 1973 legten wir den Grundstein - 40 Tauben stiegen auf. Am 4. Oktober 1974 feierten wir das Richtfest bereits im künftigen Speisesaal. Ostern 1975 schließlich - sieben Jahre nach dem Altbau - konnte die Gemeinde ihr neues Haus in Besitz nehmen.
Die Kosten des Baues beliefen sich auf 1,8 Mill.; 1,6 Mill. sind Kirchensteuermittel, DM 200.000,-- stellte das Hilfswerk Berlin auf Antrag für die Errichtung der Räume für Seniorenclub und Mittagstisch zur Verfügung. Für die Inneneinrichtung (Möbel, Vorhänge, Lampen, techn. Gerät, Kücheninventar, Orgel) wurde ein Bedarf von 163.000,-- errechnet. DM 20.000,-- wurden von Gemeindemitgliedern dafür gespendet.
Viele haben sich beim Bau mit Zeit, Ideen und Geld engagiert. Das Haus lebt davon, daß dieses Engagement angehalten hat.


Über den Umbau des Gemeindezentrums zum heutigen "Dorothee-Sölle-Haus / Gemeinde- und Familienzentrum" berichtet die folgende Seite.
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