Weltgebetstag

Der Weltgebetstag hat ganz klein 1887 in den USA angefangen: Christliche Frauen schlossen sich zusammen, weil sie die soziale Not und die religiösen Probleme der Zeit sahen. Sie wollten sich mit diesen gemeinsam im Gebet auseinandersetzen und Wege konkreter Hilfe eröffnen. Dieser Gedanke breitete sich bald auch in andere Länder aus. 1967 bildete sich ein Komitee auf internationaler Ebene. Immer mehr Kirchen und Länder griffen diesen Gedanken auf, so schließlich auch in Deutschland und vor ca. 30 Jahren auch in Berlin. 1971 schloß sich die Weltunion der katholischen Frauenorganisationen diesem Anliegen an.

So wird der Weltgebetstag jetzt jedes Jahr am 1. Freitag im März durchgeführt. Ein Land erarbeitet Texte und Gebete, in denen die eigenen Probleme dargestellt werden, und diese werden zum Gegenstand der Überlegungen, des gemeinsamen Gebets und der finanziellen Hilfe in allen Ländern.

In diesem Jahr: Freitag, 1. März 2013, 18 Uhr
in der Kath. Kirche Vom Guten Hirten
Liturgie und Gottsdienst vorbereitet von Frauen aus Frankreich

In Marienfelde wird der Weltgebetstag abwechselnd von den 3 Gemeinden St. Alfons, Gemeinde vom Guten Hirten und evangelischer Kirchengemeinde durchgeführt und von einem Team von 8 Frauen aus den 3 Gemeinden vorbereitet.

Die jahrelange Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages hat die beteiligten Frauen auch persönlich einander nähergebracht und bestärkt sie in ihrer religiösen Haltung.